Überdruck3D Dechandt & Habermann GbR
TECHNOLOGIEN & MATERIALIEN
Technologien & Materialien für additive Fertigung und 3D-Druck
Die passende 3D-Drucktechnologie entscheidet darüber, ob ein Bauteil funktional, wirtschaftlich und optisch überzeugend umgesetzt werden kann. Überdruck3D berät Sie verfahrens- und anwendungsorientiert: Wir wählen Technologie, Material und mögliche Nachbearbeitung passend zu Funktion, Stückzahl, Geometrie, Bauraum, Oberflächenanforderung und Budget Ihres Projekts aus.
Projekt anfragenNicht der Drucker bestimmt die Lösung – sondern Ihre Anforderung
Additive Fertigung bietet verschiedene Verfahren mit jeweils eigenen Stärken. Ein technisches Ersatzteil benötigt andere Eigenschaften als ein Architekturmodell, eine Kleinserie andere Prozesse als eine großformatige Skulptur.
Deshalb betrachten wir Ihr Projekt ganzheitlich:
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Welche Funktion soll das Bauteil erfüllen?
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Welchen Belastungen muss es standhalten?
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Welche Stückzahl wird benötigt?
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Welche Größe und Geometrie sind vorgesehen?
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Welche Oberflächenqualität ist gewünscht?
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Soll das Bauteil lackiert, gefärbt, montiert oder weiterverarbeitet werden?
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Welche Lieferzeit und welches Budget stehen zur Verfügung?
Auf dieser Grundlage empfehlen wir die passende Fertigungstechnologie und das geeignete Material.
Leistungen entdeckenFDM – flexibel für Funktionsbauteile, Prototypen und Großformat
FDM steht für Fused Deposition Modeling. Bei diesem Verfahren wird ein thermoplastischer Kunststoff schichtweise verarbeitet. FDM eignet sich besonders für funktionale Prototypen, technische Bauteile, Vorrichtungen, Gehäuse, Ersatzteile, großformatige Objekte und wirtschaftliche Kleinserien.
Das Verfahren bietet eine hohe Flexibilität bei Materialauswahl, Bauteilgröße und Anpassungen. Insbesondere bei individuellen Einzelteilen, wiederkehrenden Funktionsbauteilen oder kreativen Großprojekten kann FDM eine wirtschaftliche Lösung sein.
Typische Anwendungen:
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Funktionsprototypen
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Halterungen, Gehäuse und Abdeckungen
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Vorrichtungen und Betriebsmittel
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Ersatzteile
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Architektur- und Präsentationsmodelle
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Skulpturen, Kulissen und Großbauteile
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Kleinserien aus thermoplastischen Kunststoffen
Geeignet, wenn: Funktion, Größe, Flexibilität und ein wirtschaftliches Verhältnis von Aufwand und Stückzahl im Vordergrund stehen.
SLS – robuste Kunststoffbauteile mit komplexen Geometrien
SLS steht für Selective Laser Sintering. Dabei werden Kunststoffpulver schichtweise mit einem Laser verschmolzen. Da das umgebende Pulver das Bauteil während des Drucks stützt, lassen sich komplexe Geometrien häufig ohne klassische Stützstrukturen fertigen.
SLS eignet sich für belastbare, detaillierte und funktionale Bauteile. Das Verfahren ist besonders interessant für technische Komponenten, Prototypen mit hohen funktionalen Anforderungen und Kleinserien.
Typische Anwendungen:
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Funktionsbauteile und technische Komponenten
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Gehäuse und komplexe Konstruktionen
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Bauteile mit Hinterschneidungen oder innenliegenden Strukturen
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Kleinserien und wiederkehrende Serien
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Ersatzteile und individuelle Komponenten
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Bauteile mit Anforderungen an Stabilität und Belastbarkeit
Geeignet, wenn: komplexe Geometrien, robuste Eigenschaften und eine gute Reproduzierbarkeit gefragt sind.
MJF – produktive Fertigung für detaillierte Funktionsbauteile und Serien
MJF steht für Multi Jet Fusion. Das Verfahren ist auf die produktive Fertigung detailreicher und belastbarer Kunststoffbauteile ausgelegt. Es eignet sich insbesondere für Projekte mit wiederkehrenden Stückzahlen, komplexen Geometrien und Anforderungen an eine gleichbleibende Bauteilqualität.
MJF kann eine passende Lösung sein, wenn aus einem Prototyp eine Kleinserie oder ein wiederkehrender Serienprozess wird. Auch technische Bauteile mit funktionalen Anforderungen lassen sich damit wirtschaftlich realisieren.
Typische Anwendungen:
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Kleinserien und wiederkehrende Serien
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Funktionsteile und technische Komponenten
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Gehäuse, Halterungen und Verbindungselemente
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individualisierte Serienbauteile
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Ersatzteile und bedarfsgerechte Produktion
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komplexe Bauteile mit feinen Details
Geeignet, wenn: Produktivität, Wiederholgenauigkeit und belastbare Kunststoffbauteile im Mittelpunkt stehen.
SLA – hohe Detailtreue und feine Oberflächen
SLA steht für Stereolithografie. Bei diesem Verfahren wird flüssiges Kunstharz schichtweise durch Licht ausgehärtet. SLA eignet sich besonders für präzise Modelle, feine Details und Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Oberflächenqualität.
Das Verfahren kommt häufig zum Einsatz, wenn Gestaltung, Detailtreue und eine hochwertige optische Anmutung wichtiger sind als die mechanische Belastbarkeit eines klassischen Funktionsbauteils.
Typische Anwendungen:
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Detailreiche Designmodelle
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Präsentations- und Anschauungsmodelle
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Architektur- und Produktmodelle
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Prototypen mit feinen Strukturen
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Form-, Design- und Visualisierungsstudien
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Kunst- und Ausstellungsobjekte mit hohen Detailanforderungen
Geeignet, wenn: feine Oberflächen, präzise Details und eine hochwertige visuelle Wirkung gefragt sind.
Materialien passend zum Einsatz auswählen
Die Materialauswahl erfolgt nicht nach einer starren Liste, sondern nach den Anforderungen Ihres Projekts. Entscheidend ist, wie das Bauteil später eingesetzt wird und welche Eigenschaften es erfüllen muss.
Mögliche Kriterien sind:
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mechanische Belastbarkeit
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Steifigkeit oder Flexibilität
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Temperaturbeständigkeit
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Schlagfestigkeit
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Gewicht
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Oberflächenqualität
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optische Wirkung und Farbgebung
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Eignung für Lackierung oder weitere Nachbearbeitung
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Wirtschaftlichkeit bei der gewünschten Stückzahl
Je nach Verfahren und Anforderung kommen unterschiedliche thermoplastische Kunststoffe, Pulvermaterialien oder Kunstharze zum Einsatz. Wir beraten Sie dazu, welche Materialeigenschaften für Ihre Anwendung sinnvoll sind.
Materialauswahl für technische Bauteile
Technische Bauteile müssen häufig mehr leisten als gut auszusehen. Sie sollen Belastungen aushalten, sicher passen, montierbar sein und im vorgesehenen Einsatzumfeld zuverlässig funktionieren.
Bei der Materialauswahl prüfen wir daher unter anderem:
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Belastung und Beanspruchung im Einsatz
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Temperatur und Umgebungseinflüsse
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Anforderungen an Steifigkeit oder Flexibilität
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Toleranzen, Passungen und Verbindungselemente
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mögliche Nachbearbeitung oder Montage
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Wiederholbarkeit bei Serienaufträgen
So entsteht eine Materialempfehlung, die nicht nur zum Druckprozess, sondern zur tatsächlichen Funktion des Bauteils passt.
Technologien & Materialien anfragenVerfahrensoffene Beratung für Ihr Projekt
Sie müssen nicht bereits wissen, welches Verfahren oder Material Sie benötigen. Senden Sie uns Ihre CAD-Datei, Zeichnung, Skizze, ein Musterteil oder eine Projektbeschreibung. Gemeinsam klären wir die Anforderungen und entwickeln eine passende Fertigungsstrategie. Ob Einzelteil, Funktionsprototyp, Ersatzteil, Kleinserie, Serienbauteil, Architekturmodell oder großformatiges Kreativprojekt: Wir beraten Sie zu Technologie, Material, Konstruktion und Finish.